"Kartell” Bedeutung
Ein Kartell ist eine geheime oder offizielle Absprache zwischen Unternehmen, die eigentlich Konkurrenz sind. Dabei einigen sich diese Firmen darauf, Preise, Produktionsmengen oder Märkte gemeinsam zu steuern, um den Wettbewerb auszuschalten und höhere Gewinne zu erzielen.
Im Alltag hört man oft von Kartellen, wenn es um hohe Preise geht – zum Beispiel bei Benzin, Lebensmitteln oder Bauprojekten. Unternehmen, die ein Kartell bilden, handeln oft im Verborgenen, weil solche Absprachen in Deutschland verboten sind. Trotzdem passiert es immer wieder, dass Firmen so zusammenarbeiten, um sich Vorteile zu verschaffen.
Bedeutung und Verwendung
Kartelle sind vor allem im Wirtschaftsleben wichtig, weil sie den freien Wettbewerb einschränken. Das schadet den Kunden, da Preise oft künstlich hoch bleiben. Behörden wie das Bundeskartellamt überwachen solche Absprachen und bestrafen Unternehmen, die gegen das Gesetz verstoßen.
Was ist der Unterschied zwischen Kartell und Monopol?
Ein Monopol bedeutet, dass nur ein Unternehmen den Markt beherrscht. Ein Kartell dagegen ist eine Absprache mehrerer Firmen, die zusammen den Markt kontrollieren wollen.
Ist jedes Kartell illegal?
Ja, in Deutschland sind Kartelle grundsätzlich verboten, weil sie den Wettbewerb schädigen. Es gibt aber Ausnahmen, wenn die Zusammenarbeit erlaubt oder genehmigt wird.