"Ketoazidose” Bedeutung
Ketoazidose ist ein Zustand, bei dem der Körper zu viele Säuren, sogenannte Ketonkörper, im Blut hat. Das passiert meist, wenn der Körper nicht genug Insulin hat und deshalb Zucker nicht richtig verwerten kann. Dadurch baut er Fett ab und produziert Ketone, die den Blut-pH-Wert senken und den Körper übersäuern.
Im Alltag hört man den Begriff oft bei Menschen mit Diabetes, besonders wenn sie ihre Krankheit nicht gut kontrollieren. Ärzte sprechen von Ketoazidose, wenn Patienten mit hohem Blutzucker starke Symptome wie Übelkeit, Bauchschmerzen oder Bewusstseinsstörungen zeigen. Es ist eine ernste Situation, die schnelle medizinische Hilfe braucht.
Bedeutung und Verwendung
Ketoazidose wird vor allem im medizinischen Kontext verwendet, besonders bei Diabetes Typ 1. Für Betroffene und deren Umfeld ist es wichtig, die Symptome zu kennen, um rechtzeitig reagieren zu können. Auch in der Ernährung, wie bei der ketogenen Diät, wird der Begriff manchmal erwähnt, aber die „Diät-Ketoazidose“ ist etwas anderes und nicht gefährlich.
Was sind die häufigsten Symptome der Ketoazidose?
Dazu gehören starker Durst, häufiges Wasserlassen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Atemnot und bei schweren Fällen Bewusstseinsstörungen.
Wer ist besonders gefährdet?
Vor allem Menschen mit Diabetes Typ 1, aber auch Typ 2, wenn sie ihre Behandlung nicht richtig einhalten.