"Micromanagement” Bedeutung
Micromanagement bedeutet, dass eine Person, meist eine Führungskraft, sehr genau und oft zu detailliert kontrolliert, wie andere ihre Aufgaben erledigen. Dabei wird wenig Freiraum für eigene Entscheidungen gelassen. Man spricht von Micromanagement, wenn jemand ständig in kleine Arbeitsschritte eingreift und alles überwachen möchte.
Im Alltag hört man den Begriff oft im Berufsleben, wenn Chefs oder Teamleiter ihre Mitarbeiter zu stark kontrollieren. Zum Beispiel wenn sie jede E-Mail lesen oder jeden kleinen Arbeitsschritt absegnen wollen. Das kann schnell nervig werden und die Motivation senken, weil man sich nicht selbst entfalten kann.
Bedeutung und Verwendung
Micromanagement beschreibt also eine Art der Führung, die auf übermäßiger Kontrolle basiert. Es wird meist negativ gesehen, weil es Vertrauen und Eigenverantwortung untergräbt. Im Deutschen wird der Begriff oft in Gesprächen über schlechte Führung oder Stress am Arbeitsplatz verwendet.
Was ist der Unterschied zwischen Micromanagement und normaler Kontrolle?
Normale Kontrolle gibt klare Ziele und überprüft Ergebnisse, Micromanagement hingegen überwacht jeden kleinen Schritt und lässt wenig Freiheit.
Warum ist Micromanagement problematisch?
Weil es Mitarbeiter demotiviert, Kreativität einschränkt und oft die Produktivität verringert.